La Guajira

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Projekt La Guajira

Die Region La Guajira erlebt eine anhaltende humanitäre Krise und einen öffentlichen Notstand, das sich jedes Jahr aufgrund mehrerer Faktoren wiederholt. Aus diesem Grund wird an folgenden Zielen gearbeitet:

  • Agrar-, Wasser- und Ernährungssicherheit gewährleisten
  • Mehr als 84% der Bevölkerung aus der extremen Armut befreien

Der Fokus liegt auf der ethnischen Gemeinde Wayuu. Hier gibt es kein Recht auf Zugang zu lebenswichtigen Nahrungsmitteln, Wasser, Bildung, Gesundheit und Mobilität.

Kinder, Jugendliche, schwangere und stillende Mütter leiden bzw. sterben an Unterernährung, Hunger und anderen verbundenen Krankheiten, was vermeidbar und abwendbar sein könnte (Regierung La Guajira, 2017-2019).

Bildung

Der Staat kümmert sich nur um Kinder in der Grundschule. Die Bedingungen, unter denen sie unterrichtet werden, sind weder „qualitativ“ noch erfüllen diese einen „würdigen Standard“. Es gibt keine Gleichberechtigung unter den Bedingungen in welcher Art und Weise Kinder unterrichtet werden. Kinder in städtischen Zentren bevorzugen eine bessere Betreuung und Lernutensilien als die Wayuu-Schüler.

Die Klassenzimmer sind meistens non-formale Klassenräume. Der Unterricht findet unter den Ästen oder Bäumen bei einer Temperatur zwischen 34 und 38 Grad im Freien statt. Dies erschwert das Lernen.

Der Mangel an Möglichkeiten für den Zugang zur Hochschulbildung zeigt sich, dass die Mehrheit der Lehrkräfte nicht über die erforderliche Lehrerausbildung, um das Recht auf Bildung zu gewährleisten, verfügt. Der Unterricht in den Sekundärschulen findet in ethno-pädagogischen Zentren statt, diese Schulen haben bereits eine relativ regelmäßige Infrastruktur, aber aufgrund der Zersplitterung des Gebiets ist es notwendig, Transportmittel zu mieten, die in vielen Fällen überhaupt nicht sicher und für Kinder viel weniger sinnvoll sind, ganz zu schweigen davon, dass einige von ihnen bis zu 5 Kilometer laufen müssen, um ihre Schulen zu erreichen.

Bildung bei der TICS

Dies ist ein Bereich, der sich ganz am Anfang befindet. Obwohl das 20. Jahrhundert das Jahrhundert der Technologie und Kommunikation ist, entspricht dies in indigenen Gemeinschaften nicht der Realität, weil die entsprechenden Ressourcen dort nicht vorhanden sind. Derzeit gibt es einen Computerraum, der mit Sonnenernergie von Sonnenkollektoren funktioniert. Alle Computer sind von schlechter Qualität, defekt oder funktionieren nicht und diejenigen, die noch funktionieren, fasst man sie sehr vorsichtig an, damit sie nicht total kaputt gehen.

  • Für die Versorgung von 400 Schülern und ihrer Lehrkräfte stehen nicht genügend Geräte zur Verfügung.
  • Die Anschaffung von 10 neuen Computern würde ungefähr $ 15.000.000 (fünfzehn Millionen kolumbianische Pesos) kosten.